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Allgemeines

Am 01.01.2012 wurde das Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) als ein In-Institut der FHWS am Standort Bad Neustadt a. d. Saale gegründet. Das Institut in der Region und für die Region erfährt vom bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst eine Aufbaufinanzierung für die Jahre 2012 bis 2016.

Das TTZ-EMO reiht sich neben dem Institut für Logistik, dem Institut für Design und Informationssysteme, dem Kompetenzzentrum Mainfranken mit den Bereichen Energie- und Hochspannungstechnik sowie dem Bereich für Medizintechnik unter dem Dach der Hochschule Würzburg-Schweinfurt ein. Es wird durch das bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst gefördert. Im TTZ-EMO werden im Wesentlichen kofinanzierte Drittmittelprojekte durchgeführt.

Zusätzlich unterstützen der Landkreis Rhön-Grabfeld, die Stadt Bad Neustadt und die Jakob-Preh-Berufsschule das TTZ-EMO durch die Bereitstellung von Büro- und Laborräumen sowie Versuchsflächen im gleichen Zeitraum. Durch vor Ort ansässige Unternehmen, Organisationen und öffentliche Sponsoren wurde darüber hinaus eine Stiftungsprofessur geschaffen, die dafür Sorge getroffen hat, dass das TTZ-EMO ein erfolgreicher Aufbau gelungen ist.

Was macht das TTZ-EMO?

In diesem Zentrum werden durch Professoren der Fakultäten Elektrotechnik und Maschinenbau kooperative Forschungsarbeiten mit den Themenschwerpunkten Leistungselektronik und Batteriemanagement, Intelligente Netze (Smart Grids), elektrische Antriebe und Maschinen sowie Systemtechnik bearbeitet.

Forschung und Technologie:
Aktuell forschen im TTZ-EMO über 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vollzeit und Teilzeit inklusive Studierende als studentische Hilfskräfte im Rahmen ihrer Bachelor-,  und Masterarbeiten. Neben dem Standort Bad Neustadt werden die TTZ-EMO-Forschungsvorhaben auch in den Laboren und Instituten in Schweinfurt und Würzburg bearbeitet. Seitens der zweihundertköpfigen Professorenschaft der FHWS unterstützen Professoren aus mehreren Fakultäten die unterschiedlichen TTZ-EMO-Projekte mit ihrem Expertenwissen. Die Forschung des TTZ-EMO orientiert sich im Wesentlichen an vier Schwerpunkten: Elektrische Energie, Batterien, Netzstromrichter, elektrische Antriebe.

Bildung und Transfer:
Die genannten Forschungs- und Entwicklungsaufgaben finden in enger Kooperation mit örtlichen, regionalen und überregionalen Partnern statt und schaffen Wissens- und Technologietransfer in beide Richtungen. Bildung ist als zentrales Anliegen der Hochschule ein weiterer Schwerpunkt des TTZ-EMO.

Darüber hinaus kooperieren die FHWS und das TTZ-EMO in der Hochschul- und Berufsausbildung. So unterrichten z. B. Forscher des TTZ-EMO Schüler der Technikerschule in der Jakob-Preh-Berufsschule.

 


Arbeitsgruppen


Elektrische Energie

Erforschung der optimalen Dimensionierung eines Akkuspeichers mittels eines komplexen Simulationsmodells für regenerative Energiequellen im privaten Haushalt. Research of optimal design for battery storages using a complex simulation model for the renewable energy sources in private households.   

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Leistungselektronik

Die Arbeitsgruppe Leistungselektronik erforscht technische Möglichkeiten zur Umsetzung von V2G-Systemen. The power electronics working group investigates the technical potential of vehicle to grid systems

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WiKE³

Die vier Hochschulen im nordbayerischen Raum (Aschaffenburg, Coburg, Nürnberg, Würzburg-Schweinfurt) haben in 2013 das Wissenschaftliche Kolloquium Elektrische Energietechnik und Elektromobilität, kurz „WiKE³“ gegründet.  

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Batterietechnik

In dieser Arbeitsgruppe wird erforscht, wie sich die Lebensdauer und die Leistungsfähigkeit von Batterien verbessern lässt. This workgroup investigates how to improve lifetime and performance of batteries.  

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Regelungstechnik

Die AG Regelungstechnik erforscht und erarbeitet verschiedene innovative Verfahren zur Regelung von Antrieben und Energienetzen. The AG Regelungstechnik does research on different innovative algorithms to control drive systems and power grids.  

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Elektrische Antriebe

Aufgrund der schaltenden Betriebsweise von Umrichtern können keine rein idealen Nutzsignale erzeugt werden. Es entstehen zusätzlich Oberschwingungen, die durch geeignete Maßnahmen reduziert werden müssen. Because of the switching operation of power inverters, an ideal wanted signal can`t be generated. In addition, harmonics occur, which must be reduced by suitable measures.  

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Weitere Artikel

Ansprechpartner


Institutsleitung

Prof. Dr.-Ing. Ansgar Ackva

Lehrgebiete:

Leistungselektronik
Grundlagen der Elektrotechnik
Modellbildung und Simulation

Laborleiter:

Mechatronik-Labor II – Leistungselektronik

Funktionen:

Leiter des Technologietransferzentrums Elektromobilität in Bad Neustadt

 

Prof. Dr.-Ing. Joachim Kempkes

Lehrgebiete:

Elektrische Maschinen und Antriebe
Traktionsantriebe Elektrische Aktorik

Laborleiter:

Mechatronik-Labor I – Elektrische Aktoren

Funktionen:

Stv. Leiter des Technologietransferzentrums Elektromobilität in Bad Neustadt
Studiendekan der Fakultät Elektrotechnik

Projektbüro

Katja Grohmann-Neunz

Dipl.-Wirtschaftsjuristin (FH)

Leitung Projektbüro
Projektmanagement, Personal und Finanzen

 

Frank Halbig

Gepr. Technischer Fachwirt (IHK)
Projektleiter, IT und Technik

 

Bettina Römling

Fachwirtin für Groß- und Außenhandel (IHK)
Teamassistenz, Terminorganisation und Warenwirtschaft


Mitarbeiter



News


Die Stiftungsprofessur am Bad Neustädter FHWS-Institut TTZ-EMO kann fortgeführt werden

Technologietransfer und Vernetzung mit Unternehmen in der Region mit 35 Mitarbeitern, unter ihnen acht Doktoranden

Die Stiftungsprofessur am Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO), das am 1. Januar 2012 in Bad Neustadt gegründet wurde, kann fortgeführt werden. Nach einer ersten Aufbaufinanzierung des Technologietransferzentrums in den Jahren 2012 bis 2016 mit einer Summe von 4,5 Millionen Euro erhält das TTZ-EMO nun eine jährliche Finanzierung durch das bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst von 800.000 Euro. Der Stifterverband (in zweiter Periode mit M-E-NES e.V., der Preh GmbH, der Jopp Gruppe, der Sparkasse Bad Neustadt, der VR-Bank Rhön-Grabfeld, der Stadt Bad Neustadt, dem Landkreis Rhön-Grabfeld, der Steinbach-Gruppe, dem Überlandwerk Rhön sowie der IDW Rhön) ermöglicht mit dem Jahresetat von 121.000 Euro eine fünfjährige Weiterführung der Stiftungsprofessur, die weiterhin mit Professor Dr.-Ing. Ansgar Ackva besetzt wird.

FHWS-Präsident Professor Dr. Robert Grebner bedankte sich bei den Stiftern und erläuterte, dass sowohl die Höhe der Grundfinanzierung des In-Institutes, als auch die Kombination einer Stiftungs- mit einer für die FHWS erstmalig eingerichteten Forschungsprofessur außergewöhnlich seien. Während Universitäten bereits seit ihrer Gründung vor vierhundert Jahren mit Forschung beauftragt wurden, hätten die Hochschule für angewandte Wissenschaften diesen staatlichen Auftrag erst im Jahr 2006 erhalten. Im Vorfeld habe es keine staatlichen Mittel für Forschung gegeben, nur eine geringfügige Entlastung der Professoren in der Lehre. Nun seien die HAWs in Bayern im Forschungssegment durch eine annähernde Verdopplung der Forschungsstunden aufgewertet worden. Das TTZ-EMO habe mit der Grundfinanzierung zudem die Möglichkeit bekommen, einige Mitarbeiter auch unbefristet anzustellen, wenn dies auch noch keinen „akademischen Mittelbau“ ausmache.

TTZ-EMO – Hintergrund-Information

Aktuell forschen am TTZ-EMO 35 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit, darüber hinaus Studierende als studentische Hilfskräfte im Rahmen ihrer Bachelor- und Masterarbeiten. Acht Doktoranden sind am Institut beschäftigt im Rahmen von kooperativen Promotionen mit der TU Ilmenau, der TU Berlin, der FAU Erlangen sowie der TU Barcelona.

Forschungsvorhaben werden hochschulübergreifend auch in den Laboren und Instituten in Schweinfurt bearbeitet. Die genannten Forschungs- und Entwicklungsaufgaben finden in enger Kooperation mit örtlichen, regionalen und überregionalen Partnern statt und schaffen Wissens- und Technologietransfer in beide Richtungen. Das TTZ-EMO konnte seit seinem Bestehen bereits acht Millionen Euro an Drittmitteln einwerben. Zudem haben vier Hochschulen im nordbayerischen Raum (Aschaffenburg, Coburg, Nürnberg, Würzburg-Schweinfurt) 2013 das „Wissenschaftliche Kolloquium Elektrische Energietechnik und Elektromobilität“, kurz „WiKE³“ gegründet.

 

Quelle: FHWS – Katja Klein, PM 3, 2017

Infobesuch:

Besuch von MdL Hrn. Rosenthal

Im Rahmen eines Informationsbesuches besichtigten die Landtagsabgeordnete Kathi Petersen und der forschungspolitische Sprecher der bayerischen Landtagsfraktion, Georg Rosenthal (beide SPD), das Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) in Bad Neustadt a.d. Saale.

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